Hallo aus meinem neuen Wohnsitz München, wo sich gerade Jean-Michel Jarres wunderbare Sauerstoffklänge (1976, jawohl!) in meine Ohren schmieren. Denen ist vielleicht auch der Einsatz eines gefilterten Synthesizers in der neuen Skizze zu verdanken, mehr zu dieser unten.
In der letzten Zeit durften sich großraumdichten über so einiges freuen: ein schöner Auftritt zur Eröffnung des “Literatur Update Bayern” Festivals in Ingolstadt, einen Förderpreis für Pauline und einen 2. Platz beim fliesstext10-Festival für großraumdichtens Zauberspruch in der Kategorie “Klangkunst”. Ich selbst durfte mich zudem über eine wunderbare Premiere von Alfred Kubins Die Anderen Seite am Wiener TAG-Theater freuen, bei der ich die Musik beisteuern durfte.
Die Ergebnisse der Abstimmungen und Kommentaren zu meinem letzten Beitrag fanden nun Eingang in eine neue Skizze. In der direkten Abstimmung lag die erste Skizze etwas vorne, so dass ich diese als Grundlage genommen habe, aber gleichzeitig versucht habe, das miteinzuarbeiten, was euch an der anderen Skizze gefiel. Also vor allem: melodisch und locker. Außerdem geschichteter (besser, zappzarap?) und schneller (gut so, Sophia?).
Freue mich auf Kommentare und übernächste Woche!
Ludwig
zappzarap
18. Oktober 2010
oh ja, rom, fünfundzwanzig grad, der filter sitzt. feine sache,das. die schichtung macht mich auch ganz glücklich. das melodisch lockere nicht so ganz. klingt mir ein wenig zu optimistisch. und das ist der text ja eigentlich nicht. könnte also in meiner welt noch etwas zögerlicher, dunkler und unsicherer klingen. als wüsste die melodie selbst nicht, wo sie ist, wo sie hin will. das nasale näsln von frau füg finde ich aber ungeheuer charmant ;) da weiss die stimme nicht, wo sie resonieren will…(räsonieren? resonieren? ach ja. etymologie am mittag).
und die frage: bass? dunkelheit? bass? ganz unten? was tut sich da?