räume vs. collage vs. tanzen

Veröffentlicht am 15. September 2010

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Liebe Mitverfolgenden,

nun bin ich an der Reihe: Der Musiker, Ludwig. Hallo.

Ich schreibe euch aus meinem Heimatdorf. Es liegt im Elsaß, am Rand der Vogesen und hinter meinem Fenster weht eine Weide.

Nachdem Tobi und Pauline letzte Woche erste Textzeilen vorgestellt haben, möchte ich heute verschiedene Musikkonzepte zur Abstimmung freigeben. Kommentiert darf das alles natürlich auch werden (steht ja auch ‚mitgestalten’ in unserem Banner).

Jetzt aber zur Sache.

Es gibt drei Konzepte, die ich interessant fände:

1)    Ein hörspielähnliches Stück mit Feldaufnahmen (und vielleicht auch zusätzlicher Musik). Die Texte werden in unterschiedlichen Räumen verortet, auch in der Aufnahme selbst (also unterschiedliche Akustik). Das Ganze muss nicht handlungsorientiert sein, die Klänge und Räume sollen frei gewählt werden können.

2)    Eine Soundcollage, bei der der Text dekonstruiert und in der Musik rekonstruiert wird. Es gibt keine feste metrische Struktur im Stück, entweder ergibt sich die zeitliche Anordnung der Musik aus dem Sprechrhyhtmus oder umgekehrt. Also eine vollkommen freie Wechselbeziehung von Sprache und Musik.

3)    Ein tanzbarer Track mit durchgängigem Beat, der Text ist dementsprechend reduziert, wir arbeiten mit vielen Wiederholungen.

Nun ists an euch. Erhebt eure Stimmen, Mitgestaltende!

Ludwig

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